Lernkonzept

Unser Lernkonzept

Ziel ist es, Schüler*innen mehr Verantwortung für ihren Lernprozess zu übertragen und ihre Selbstwirksamkeit sowie Selbststeuerung zu stärken. Das neue Lernkonzept bündelt die bisherigen Fächer der SEK I in vier Lernzeiten:

  • KronenZeit (Deutsch, Mathematik, Englisch, 2. Fremdsprache)
  • ThemenZeit (NaWi, GL, AWT, Religion, Informatik)
  • KreAktivZeit (Musik, Kunst, Sport)
  • ProjektZeit (fachübergreifend)

Innerhalb dieser Lernzeiten arbeiten Schüler*innen kompetenzorientiert an fachlichen und fächerübergreifenden Inhalten nach dem Kerncurriculum in Doppeljahrgängen.

Zur Förderung individuellen Lernens und stabiler Beziehungen ist die Schule in neun Lern- WGs strukturiert. Zentrale Rolle spielen die Kompassgruppen: Kleine Gruppen mit 12–14 Schüler*innen aus Jahrgang 5 bis 10 werden von festen Lernbegleitungen betreut und dienen der Beziehungsarbeit, der Planung, Reflexion des Lernens und der Lernbegleitung.

Zentrales Element zur Steuerung der Lernprozesse ist ein
Lernmanagementsystem (LMS). In der grundsätzlichen didaktischen Annahme gehen wir davon aus, dass Schüler*innen die notwendigen, curricularen Kompetenzen auf verschiedenen Wegen, mit verschiedenen Materialien und in unterschiedlicher Geschwindigkeit erlangen. Die Logik des LMS baut auf dieser Annahme auf und stellt Kompetenzraster und dazu gehörige Materialien bereit. In dem LMS wird der Lernstand und die Progression in der Lernentwicklung dokumentiert und sichtbar gemacht. Dies ist ein wichtiger Baustein für die Lernbegleitungsgespräche. Es ist möglich, dass auch Eltern Zugriff auf das LMS bekommen, so dass auch für die Eltern die Lernentwicklung sichtbar wird und auch die Kommunikation zwischen den Lehrkräften intern und extern mit Eltern stattfinden kann.

Der Schultag ist in der SEK I in 100-Minuten-Blöcke gegliedert, Pausen werden von Schüler*innen individuell gestaltet. Eine Beaufsichtigung in den Pausen und verschiedene, nach Tageszeit und erwartetem Aufkommen gestaffelte Angebote werden vorgehalten, s. Abbildung 3. In der SEK-II gibt es weiterhin ein 90-Minuten Zeitraster. In Jahrgang 11 werden die Fächer Mathematik, Deutsch, Berufsorientierung und die Klassenstunde in einer „Kronenzeit+“ gebündelt, in Jahrgang 12/13 geben alle Kursunterrichte jeweils eine Stunde in die „StudiZeit“ ab.
Der Schultag ist in der SEK I in 100-Minuten-Blöcke gegliedert, Pausen werden von Schüler*innen individuell gestaltet. Eine Beaufsichtigung in den Pausen und verschiedene, nach Tageszeit und erwartetem Aufkommen gestaffelte Angebote werden vorgehalten, s. Abbildung 3. In der SEK-II gibt es weiterhin ein 90-Minuten Zeitraster. In Jahrgang 11 werden die Fächer Mathematik, Deutsch, Berufsorientierung und die Klassenstunde in einer „Kronenzeit+“ gebündelt, in Jahrgang 12/13 geben alle Kursunterrichte jeweils eine Stunde in die „StudiZeit“ ab.

Um individuelles Lernen zu ermöglichen und Beziehungen zu stärken, wird die Schule in neun Lern-WGs unterteilt. Diese umfassen je eine „Ebene“ in den drei bestehenden Lernhäusern. In jeder Etage befinden sich ca. 100 Schüler*innen aus den Jahrgängen 5 -10. Im Rahmen einer Lern WG sind gemeinsame Ausflüge, Fahrten und gemeinsame Aktionen wie Präventionsmaßnahmen altersgleicher und altershomogen möglich.

Deine Highlights

Unsere Schule basiert auf einer klaren gemeinsamen Haltung. Wir stärken Selbstständigkeit, Verantwortung und gegenseitigen Respekt. Lernen verstehen wir als aktiven Prozess, bei dem jede*r Verantwortung für sich und die Gemeinschaft übernimmt. So entsteht ein wertschätzendes und unterstützendes Miteinander.

Schüler*innen lernen bei uns zunehmend selbstständig und im eigenen Tempo. Unser Lernlevels­ystem mit klaren Stufen bietet Orientierung und passende Herausforderungen. Wer mehr Sicherheit braucht, erhält Unterstützung – wer weitergehen möchte, bekommt Freiraum. So wächst Verantwortung für das eigene Lernen.

Unser Schultag ist klar strukturiert und zugleich flexibel gestaltet. Lern- und Arbeitsphasen wechseln sich sinnvoll ab. Pausen und Arbeitszeiten können teilweise eigenständig gestaltet werden. Das schafft Konzentration, Motivation und einen gesunden Lernrhythmus.

Lernen findet bei uns nicht allein statt, sondern in festen Lern-WGs. Dort unterstützen sich die Schüler*innen gegenseitig und wachsen als Gemeinschaft zusammen. Austausch, Feedback und Kooperation sind feste Bestandteile des Schulalltags. So entsteht ein starkes Wir-Gefühl.

Lernbegleitung ist das Herzstück unseres Konzepts. Regelmäßige Gespräche helfen dabei, Ziele zu klären und Fortschritte sichtbar zu machen. Lehrkräfte begleiten individuell und unterstützen bei der Entwicklung passender Lernstrategien. So wird Lernen bewusst gesteuert und reflektiert.

Digitale Werkzeuge unterstützen den Lernprozess sinnvoll und verbindlich. Aufgaben, Materialien und Rückmeldungen sind transparent organisiert. Das Lernmanagementsystem schafft Übersicht und Struktur. So wird Lernen planbar und nachvollziehbar.

Unsere Lernräume sind flexibel und orientieren sich an unterschiedlichen Bedürfnissen. Schüler*innen wählen passende Arbeitsorte für konzentriertes, kooperatives oder kreatives Arbeiten. Klare Strukturen geben Sicherheit und Orientierung. So verbinden wir Freiheit mit Verlässlichkeit.

Lernen ist bei uns lebensnah und praxisbezogen. Projekte und reale Fragestellungen fördern aktives Mitdenken und Mitgestalten. Eigene Ideen und Schwerpunkte haben Raum. Wissen wird nicht nur gelernt, sondern angewendet.

Unser Graduierungssystem macht soziales Verhalten und Verantwortungsübernahme sichtbar. Schüler*innen können sich vom Starter über Könner und Experte bis zum Profi weiterentwickeln. Mit jedem Level wachsen Vertrauen, Selbstständigkeit und Freiheiten im Schulalltag. So wird Engagement anerkannt und positive Entwicklung gefördert.